Du möchtest wissen, ob dich dein Bluthochdruck anfälliger für COVID-19 macht oder ob das Virus selbst zu dauerhaft erhöhten Werten führen kann? Die gute Nachricht: Gut eingestellter Bluthochdruck erhöht das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf kaum. Doch Studien zeigen, dass eine Corona-Infektion selbst bei zuvor gesunden Menschen Bluthochdruck auslösen kann. Das Hilo Band kann in diesem Fall unterstützen: Es misst den Blutdruck kontinuierlich über 24 Stunden und liefert zuverlässige Daten, sodass du mögliche Veränderungen frühzeitig erkennst – auch nach einer Infektion.
Das Thema kurz und kompakt
- Kein erhöhtes Risiko durch diagnostizierten Bluthochdruck: Gut eingestellte Hypertonie erhöht das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf nicht wesentlich – entscheidend ist die konsequente Medikamenteneinnahme.
- COVID-19 kann Bluthochdruck auslösen: Das Virus verdoppelt das Risiko für neu auftretende Hypertonie im Vergleich zu Influenza-Infektionen – bei hospitalisierten Patienten entwickelt jeder Fünfte anhaltend erhöhte Werte.
- Langfristige Kontrolle ist entscheidend: Regelmäßige Blutdruckmessungen sind auch noch Monate nach einer Corona-Infektion wichtig, um neu entwickelte Hypertonie frühzeitig zu erkennen.
- Kontinuierliches Monitoring bietet Gewissheit: Das Hilo Band ermöglicht automatische 24/7-Überwachung ohne Manschette und liefert bis zu 25 Messungen täglich – ideal für die umfassende Kontrolle nach einer COVID-19-Erkrankung.
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Beantworte 6 kurze Fragen und erhalte deine persönliche Top-3-Empfehlung.Ist Bluthochdruck ein Risikofaktor für schwere COVID-19-Verläufe?
Zu Beginn der Pandemie 2020 galt Bluthochdruck als bedeutender Risikofaktor für schwere COVID-19-Verläufe. Tatsächlich hatten laut einer Studie von O’Hearn et al. aus dem Jahr 2021 etwa 26 % der Patienten mit schwerem Verlauf eine Hypertonie. Doch aktuellere Forschungsergebnisse zeichnen ein differenzierteres Bild: Nach Berücksichtigung von Begleitfaktoren wie Alter, Übergewicht und Diabetes zeigt sich, dass gut behandelter Bluthochdruck das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf nicht eigenständig erhöht.
Entscheidend ist die konsequente Behandlung. Patienten, die ihre Medikamente regelmäßig einnehmen und deren Blutdruck gut eingestellt ist, haben kein signifikant erhöhtes Risiko. Unbehandelter oder schlecht kontrollierter Bluthochdruck kann hingegen die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen steigern. Die Botschaft ist klar: Therapietreue schützt.
Warum die Blutdruckeinstellung entscheidend ist
Unbehandelter Bluthochdruck kann die Immunantwort des Körpers beeinträchtigen und zu einer verstärkten Entzündungsreaktion bei einer COVID-19-Infektion führen. Dies verzögert die virale Clearance – also die Fähigkeit des Körpers, das Virus zu bekämpfen. Die gute Nachricht: Blutdruck-senkende ACE-Hemmer könnten sogar schützende Effekte haben, indem sie das Herz-Kreislauf-System stabilisieren.
Wer seine Werte kennt und im Blick behält, kann optimal auf Veränderungen reagieren und die Behandlung anpassen. Das Hilo Band ermöglicht ein kontinuierliches, unkompliziertes Monitoring direkt am Handgelenk.

Kann Corona Bluthochdruck auslösen?
Die Antwort lautet eindeutig: Ja. Eine Studie von 2020 zeigt, dass eine COVID-19-Infektion das Risiko für neu auftretenden Bluthochdruck mehr als verdoppelt – verglichen mit Influenza-Infektionen. In einer Beobachtungsstudie von Zhang et al. (2023) entwickelten bis zu 20 % der hospitalisierten COVID-19-Patienten innerhalb von sechs Monaten nach der Infektion eine anhaltende Hypertonie. Bei nicht-hospitalisierten Patienten betraf dies etwa 10 %. Besonders bemerkenswert: Die Effekte sind noch bis zu drei Jahre nach der Infektion nachweisbar, wie eine aktuelle Studie der Stony Brook University (2025) belegt.
Der Unterschied zu Influenza ist signifikant. Während nach einer Grippe-Erkrankung ebenfalls ein leicht erhöhtes Hypertonie-Risiko besteht, liegt die Rate bei COVID-19-Patienten laut Zhang et al. deutlich höher – ein klarer Hinweis auf die spezifischen Auswirkungen von SARS-CoV-2 auf das Herz-Kreislauf-System.

Warum COVID-19 den Blutdruck beeinflusst
Das SARS-CoV-2-Virus dringt über sogenannte ACE2-Rezeptoren in die Körperzellen ein. Diese Rezeptoren sitzen vor allem an Herz, Nieren und Blutgefäßen – und sie sind normalerweise dafür zuständig, den Blutdruck im Gleichgewicht zu halten. Wenn das Virus diese Rezeptoren besetzt, gerät das fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht.
Man kann sich das wie einen Thermostat vorstellen: Solange er funktioniert, bleibt die Temperatur stabil. Wenn das Virus die ACE2-Rezeptoren besetzt, ist dieser Thermostat gestört – ein gefäßverengendes Hormon namens Angiotensin II steigt an, die Blutgefäße ziehen sich zusammen, und der Blutdruck erhöht sich. Bei manchen Patienten bleibt dieser Effekt dauerhaft bestehen.
Wer ist besonders gefährdet?
Bestimmte Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko, nach einer COVID-19-Erkrankung Bluthochdruck zu entwickeln. Aber auch jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen sind nicht vollständig geschützt. Die Forschung zeigt klare Risikomuster, die dir helfen können, deine persönliche Situation besser einzuschätzen:
- Über 40 Jahre: Das Risiko steigt mit dem Lebensalter deutlich an – besonders Menschen über 60 sind betroffen.
- Männlich: Männer entwickeln nach einer Corona-Infektion häufiger eine Hypertonie als Frauen.
- Chronische Lungenerkrankung (COPD): Bestehende Atemwegserkrankungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Blutdruckprobleme nach COVID-19.
- Koronare Herzkrankheit: Vorgeschädigte Herzkranzgefäße machen das Herz-Kreislauf-System anfälliger für dauerhafte Blutdruckveränderungen.
- Chronisches Nierenleiden: Die Nieren spielen eine zentrale Rolle bei der Blutdruckregulation – bestehende Nierenschäden verstärken das Risiko.
Wenn du zu einer dieser Gruppen gehörst, bedeutet das nicht automatisch, dass du Bluthochdruck entwickeln wirst. Betrachte es jedoch als Signal, besonders aufmerksam zu sein und regelmäßig deine Werte zu kontrollieren – idealerweise auch Monate nach der Genesung. Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen ab 40 können dir helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen.
So schützt du dich: Praktische Empfehlungen
Die folgenden Maßnahmen helfen dir dabei, dein Risiko für schwere Verläufe – bei COVID-19 und anderen Infektionskrankheiten – gezielt zu senken.
Blutdruck gut einstellen
Die beste Vorbeugung gegen Komplikationen – sowohl während einer COVID-19-Infektion als auch danach – ist ein gut eingestellter Blutdruck. Das bedeutet konkret: Zielwerte unter 140/90 mmHg erreichen und halten.
Unsere Empfehlungen:
- Medikamente regelmäßig einnehmen: ACE-Hemmer oder Sartane täglich zur gleichen Zeit nehmen – auch wenn du dich gesund fühlst.
- Zielwerte konsequent anstreben: Arbeite gemeinsam mit deinem Arzt daran, deine Werte dauerhaft in den optimalen Bereich zu bringen.
- Lebensstil anpassen: Medikamente wirken am besten in Kombination mit gesunder Ernährung und Bewegung.
- Regelmäßige Arzttermine wahrnehmen: Kontrolluntersuchungen helfen, die Therapie bei Bedarf rechtzeitig anzupassen.
- Blutdruck kontinuierlich messen: Geräte wie das Hilo Band messen den Blutdruck kontinuierlich, sodass du besser beurteilen kannst, ob Medikamente oder Lebensstil angepasst werden müssen.
Regelmäßig Blutdruck messen – besonders nach Corona
Wir empfehlen, den Blutdruck auch Monate nach einer COVID-19-Erkrankung regelmäßig zu kontrollieren, selbst wenn du dich vollständig erholt fühlst. Punktuelle Messungen mit der Manschette liefern jedoch nur Momentaufnahmen. Sie können wichtige Muster übersehen: nächtliche Blutdruckanstiege, Schwankungen über den Tag oder die tatsächliche Wirksamkeit deiner Medikamente.
Hier zeigt sich, wie wichtig regelmäßiges Monitoring ist. Das Hilo Band bietet genau diese umfassende Überwachung: Es misst deinen Blutdruck automatisch bis zu 25-mal täglich, ohne dass du aktiv werden musst. Diemedizinisch validierte Genauigkeit gibt dir die Gewissheit, dass deine Werte verlässlich sind. So erkennst du Veränderungen frühzeitig und kannst gemeinsam mit deinem Arzt schnell reagieren. Besonders nach einer Corona-Infektion ist diese lückenlose Kontrolle wertvoll, um neu auftretende Hypertonie rechtzeitig zu entdecken.
Lebensstil optimieren
Neben Medikamenten und Monitoring spielt dein Lebensstil eine entscheidende Rolle bei der Blutdruckkontrolle:
- Regelmäßige Bewegung: Mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche – etwa Walken, Radfahren oder Schwimmen.
- Salzarme Ernährung: Reduziere deinen Salzkonsum auf unter 5 Gramm täglich.
- Gewichtsmanagement: Bereits 5 kg Gewichtsverlust können den Blutdruck spürbar senken.
- Stressreduktion: Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen können möglicherweise helfen, den Blutdruck zu stabilisieren.
Mehr praktische Tipps findest du in unseren Artikeln zu Blutdruck senken durch Ernährung und Stress und Bluthochdruck.
Mit dem richtigen Monitoring von Hilo gut durch Infektionszeiten
Ist dein Bluthochdruck gut kontrolliert, erhöht er dein Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf nicht wesentlich. Doch das Virus kann selbst bei zuvor gesunden Menschen eine Hypertonie auslösen – ein Effekt, der auch Monate nach der Infektion noch auftreten kann. Genau deshalb ist kontinuierliches Monitoring so wichtig: Es gibt dir die Gewissheit, dass deine Werte im grünen Bereich bleiben und dass Veränderungen frühzeitig erkannt werden.
Mit Hilo hast du einen zuverlässigen Partner an deiner Seite, der dich bei der proaktiven Kontrolle deiner Herzgesundheit unterstützt. Du musst dich nicht mehr auf einzelne Messungen verlassen – stattdessen erhältst du ein vollständiges Bild deiner Blutdruckwerte über den gesamten Tag und die Nacht. So behältst du die Kontrolle und kannst gemeinsam mit deinem Arzt die besten Entscheidungen für deine Gesundheit treffen.
Behalte deinen Blutdruck nach Corona im Blick
Nach einer Infektion lohnt sich ein genauer Blick auf deine Werte: Das Hilo Band misst automatisch bis zu 25-mal täglich und hilft dir, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Hilo Band entdeckenDisclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungszwecken und enthält keine medizinische Beratung und ersetzt diese auch nicht. Konsultiere deinen Arzt, bevor du Änderungen an deiner Ernährung oder deinem Lebensstil vornimmst.
FAQ
Wie wirkt sich Covid auf den Blutdruck aus?
COVID-19 kann den Blutdruck sowohl akut während einer Infektion, als auch langfristig im Anschluss beeinflussen. Während der Erkrankung kommt es häufig zu Schwankungen der Werte. Langfristig kann das Virus durch die Störung des RAAS-Systems (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System) zu dauerhaft erhöhtem Blutdruck führen – dieser Effekt ist auch noch Monate nach einer Genesung nachweisbar.
Erhöht Bluthochdruck das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf?
Gut behandelter Bluthochdruck erhöht das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf nicht signifikant. Entscheidend sind die konsequente Medikamenteneinnahme und eine gute Blutdruckeinstellung. Unbehandelter oder schlecht kontrollierter Bluthochdruck kann hingegen die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen steigern. Therapietreue ist hier der wichtigste Schutzfaktor.
Kann ich nach einer Corona-Infektion Bluthochdruck bekommen?
Ja, das Risiko für neu auftretenden Bluthochdruck verdoppelt sich nach einer COVID-19-Infektion im Vergleich zu Influenza-Infektionen. Etwa 20 % der hospitalisierten COVID-19-Patienten entwickeln innerhalb von sechs Monaten eine anhaltende Hypertonie. Regelmäßige Blutdruckmessungen sind daher auch Monate nach der Genesung wichtig, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Sollte ich meine Blutdruckmedikamente während einer Corona-Infektion absetzen?
Nein, setze deine Blutdruckmedikamente auf keinen Fall eigenmächtig ab. Alle führenden kardiologischen Fachorganisationen empfehlen ausdrücklich, ACE-Hemmer und Sartane während einer COVID-19-Infektion weiter einzunehmen – sie könnten sogar schützende Effekte haben. Änderungen der Medikation sollten nur nach Rücksprache mit deinem Arzt erfolgen.
Wie oft sollte ich meinen Blutdruck nach einer Corona-Infektion messen?
Experten empfehlen regelmäßige Blutdruckmessungen über mehrere Monate nach einer COVID-19-Erkrankung. Kontinuierliches Monitoring bietet dabei entscheidende Vorteile gegenüber punktuellen Messungen: Es erfasst Muster, nächtliche Werte und Schwankungen über den Tag. Das Hilo Band ermöglicht automatische 24/7-Überwachung ohne Manschette – ideal für die umfassende Kontrolle nach einer Infektion.
Gehört man mit hohem Blutdruck zur Risikogruppe bei Corona?
Das hängt von der Behandlung ab: Gut eingestellter Bluthochdruck mit konsequenter Medikamenteneinnahme normalisiert das Risiko weitgehend. Unbehandelter oder schlecht kontrollierter Bluthochdruck kann hingegen zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen. Entscheidend ist nicht die Diagnose selbst, sondern wie gut dein Blutdruck eingestellt ist.
Quellen:
Empfehlungen zur Risikoeinstufung von Hypertonikern im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie. Deutsche Hochdruckliga. https://www.hochdruckliga.de/pressemitteilung/empfehlungen-zur-risikoeinstufung-von-hypertonikern-im-rahmen-der-sars-cov-2-pandemie
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Zhang, V.; Fisher, M.; Hou, W. et al. (2023). Incidence of New-Onset Hypertension Post-COVID-19: Comparison With Influenza. https://doi.org/10.1161/HYPERTENSIONAHA.123.21174 (letzter Zugriff: März 2026)
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