Cannabis gegen Bluthochdruck – Hilfe oder Risiko für dein Herz?

Zuletzt überprüft:
18 Dez. 2025,

Cannabis gegen Bluthochdruck – Hilfe oder Risiko für dein Herz?

Zuletzt überprüft:
18 Dez. 2025

Kann Cannabis bei Bluthochdruck helfen – oder schadet es mehr, als es nützt? Während einige Studien auf mögliche positive Effekte hinweisen, warnen Mediziner:innen vor Risiken für Herz und Kreislauf. Cannabis gegen Bluthochdruck – die Forschungslage ist widersprüchlich. Dieser Artikel bringt Licht ins Dunkel und zeigt, was die Wissenschaft wirklich sagt.

Das Thema kurz und kompakt

  • Cannabis wirkt unterschiedlich: THC kann den Blutdruck kurzfristig erhöhen und die Herzfrequenz beschleunigen, während CBD möglicherweise entspannende Effekte auf die Blutgefäße hat.
  • Neue Studienergebnisse zeigen Widersprüche: Während eine israelische Studie bei älteren Patient:innen Blutdrucksenkung beobachtete, warnen US-Forscher vor erhöhtem Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle – besonders bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Risiken nicht unterschätzen: Vor allem das Rauchen von THC-reichen Cannabisprodukten belastet Herz und Blutgefäße zusätzlich. Bei Menschen mit Herzkrankheiten oder hohem Blutdruck kann Cannabis das Sterberisiko erhöhen – eine ärztliche Begleitung ist daher unerlässlich.
  • Zuverlässige Kontrolle ist entscheidend: Mit dem Hilo Band behältst du deinen Blutdruck rund um die Uhr im Blick – manschettenlos, präzise und medizinisch validiert. So erkennst du Muster und Risiken frühzeitig und schaffst die beste Grundlage für fundierte Therapieentscheidungen.

Cannabis und seine Wirkstoffe – THC vs. CBD

Cannabis enthält über 100 verschiedene Cannabinoide, doch zwei stechen besonders hervor: THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol). Beide interagieren mit dem Endocannabinoid-System im Körper – einem komplexen Netzwerk aus Rezeptoren, das unter anderem das Herz-Kreislauf-System reguliert. Doch ihre Wirkung könnte unterschiedlicher kaum sein.

THC ist der psychoaktive Wirkstoff, der für das typische „High-Gefühl“ verantwortlich ist. Es kann den Puls beschleunigen und den Blutdruck kurzfristig erhöhen – besonders unmittelbar nach dem Konsum. Bei Menschen mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen birgt das ein erhöhtes Risiko. CBD hingegen wirkt nicht berauschend und wird mit entspannenden, entzündungshemmenden Effekten in Verbindung gebracht. Erste Studien deuten darauf hin, dass es die Blutgefäße entspannen und Stress abbauen könnte.

Entscheidend ist: Die Wirkung hängt stark von der Dosierung, der Konsumform (Rauchen, Öl, Vaporizer) und der individuellen Veranlagung ab. Was bei einer Person den Blutdruck senken kann, kann bei einer anderen genau das Gegenteil bewirken.

Cannabisöl und CBD-Öl bei Bluthochdruck – eine Alternative?

Viele Menschen mit Bluthochdruck suchen nach pflanzlichen Alternativen – und stoßen dabei auf Cannabisöl oder CBD-Öl. CBD ist keine nachgewiesene Therapie für Hypertonie. Zudem warnen Expert:innen vor unseriösen Produkten ohne Qualitätskontrolle: Viele frei verkäufliche Öle enthalten nicht die angegebenen Mengen an CBD oder sind mit Schadstoffen belastet. Medizinische Cannabisprodukte aus der Apotheke bieten hier deutlich mehr Sicherheit.

Was sagt die Forschung? Aktuelle Studienlage zu Cannabis und Blutdruck

Die Forschung zu Cannabis und Bluthochdruck steckt noch in den Kinderschuhen – und die bisherigen Studien zeichnen ein widersprüchliches Bild. Die Forschung wurde jahrzehntelang durch Prohibition gebremst, sodass große, aussagekräftige Langzeitstudien bis heute fehlen. Eine israelische Untersuchung von 2021 beobachtete bei älteren Patient:innen nach drei Monaten Cannabis-Therapie eine deutliche Senkung des Blutdrucks – besonders nachts. Die Teilnehmenden erhielten medizinisches Cannabis mit sowohl THC als auch CBD in Form von Blüten oder Öl, und die positiven Auswirkungen traten ohne relevante Nebenwirkungen auf.

Gut zu wissen: SBD steht für systolischer Blutdruck (der obere Wert, der den Druck beim Herzschlag misst), DBD für diastolischer Blutdruck (der untere Wert, der den Druck in der Ruhephase des Herzens angibt). Beide Werte sind entscheidend für die Beurteilung des Herz-Kreislauf-Risikos.

Eine britische Studie aus 2017 untersuchte die Wirkung von reinem CBD bei gesunden Probanden. Das Ergebnis: CBD senkte den RuheBlutdruck und schwächte die Stressreaktion des Körpers ab – ein vielversprechender Hinweis auf gefäßentspannende Effekte. Doch die Teilnehmerzahl war klein, und Langzeitdaten fehlen.

Auf der anderen Seite warnt die American Heart Association vor Risiken: Vor allem THC-reiches Cannabis und inhalativer Konsum durch Rauchen können Herzinfarkte, Schlaganfälle und Herzrhythmusstörungen begünstigen – insbesondere bei Menschen mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

JahrStudiendesignWirkstoffErgebnisLimitationen
2021Beobachtungsstudie (Israel)Cannabis (Blüten/Öl)Blutdrucksenkung bei älteren Patient:innenKleine Teilnehmerzahl, keine Kontrollgruppe
2017Placebo-kontrollierte Studie (UK)CBDSenkung des Ruhe-Blutdrucks, StressreduktionNur 9 Probanden, Kurzzeitstudie
2020Metaanalyse (USA)THC-reiches CannabisErhöhtes Risiko für Herzinfarkte und SchlaganfälleBeobachtungsdaten, Störfaktoren möglich

Zuverlässige Blutdruckdaten sind die Grundlage für fundierte Therapieentscheidungen – genau hier setzt Hilo an, indem es kontinuierliche Messungen ermöglicht und Muster sichtbar macht.

Risiken von Cannabis bei Bluthochdruck

THC erhöht unmittelbar nach der Einnahme die Herzfrequenz und kann den Blutdruck kurzfristig in die Höhe treiben – ein gefährlicher Effekt bei Risikopatient:innen.

Besonders problematisch ist das Rauchen von Cannabis: Die Kombination aus Hitze, Verbrennungsprodukten und THC belastet die Blutgefäße zusätzlich und verstärkt das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen. Wer Herzkrankheiten, Hypertonie oder ein erhöhtes Sterberisiko hat, sollte Cannabis nur in engmaschiger ärztlicher Begleitung nutzen – das zeigt eine US-Studie der American Heart Association eindringlich.

Bewährte Methoden zur Blutdrucksenkung statt Cannabis

Während die Forschung zu Cannabis und Bluthochdruck noch viele Fragen offenlässt, stehen bewährte und wissenschaftlich belegte Methoden zur Behandlung von Bluthochdruck längst fest. Lebensstiländerungen sind oft der wirksamste und sicherste Weg, um den Blutdruck nachhaltig zu senken – und sie verbessern gleichzeitig die Lebensqualität. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung mit weniger Salz und mehr Gemüse, gezielter Stressabbau, ausreichend Schlaf und der Verzicht auf Rauchen und Alkohol bilden das Fundament einer erfolgreichen Hypertonie-Therapie.

Wenn Lebensstiländerungen allein nicht ausreichen, kommen Medikamente wie ACE-Hemmer, Betablocker oder Diuretika zum Einsatz. Diese Präparate senken nachweislich das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Kombination aus Lebensstiländerungen und medikamentöser Behandlung kann die Lebensqualität deutlich verbessern und Menschen mit Bluthochdruck wirksame Unterstützung bieten. Entscheidend ist dabei: Nur wer seinen Blutdruck regelmäßig kontrolliert, kann den Therapieerfolg überwachen und rechtzeitig gegensteuern.

Hier kommt das Hilo Band ins Spiel: Mit kontinuierlicher, manschettenloser Blutdruckmessung rund um die Uhr behältst du deine Werte im Blick – ohne störende Messungen im Alltag. Hilo analysiert die Daten, erkennt Muster und liefert wertvolle Einblicke, die dir und deinen Ärzt:innen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. So wird die Behandlung von Bluthochdruck präziser, effektiver – und du gewinnst die Gewissheit, das Beste für deine Gesundheit zu tun.

Diese Schritte können dir dabei helfen, deinen Blutdruck zu senken:

  1. Bewegung: Mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche senken den Blutdruck nachweislich.
  2. Ernährung: Salzreduktion, mehr Gemüse, Obst und Vollkornprodukte unterstützen die Blutdrucksenkung.
  3. Stressmanagement: Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga reduzieren Stress und stabilisieren den Blutdruck.
  4. Medikamente: Bei Bedarf verordnete Präparate senken das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.
  5. Kontrolle: Regelmäßige Blutdruckmessung – am besten kontinuierlich mit dem Hilo Band – ermöglicht gezielte Therapieanpassungen.

Fazit: Mit Hilo deinen Blutdruck zuverlässig im Blick behalten

Cannabis gegen Bluthochdruck bleibt ein kontroverses Thema. Die Studienlage ist widersprüchlich: Während CBD möglicherweise entspannende Effekte auf die Blutgefäße hat, kann THC den Blutdruck kurzfristig erhöhen und das Herz belasten. Besonders das Rauchen von Cannabis birgt Risiken für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bewährte Methoden wie Lebensstiländerungen und medikamentöse Behandlung von Bluthochdruck sind oft sicherer und wissenschaftlich besser belegt. Für Patienten, die eine Cannabis-Therapie in Betracht ziehen, ist ärztliche Begleitung unerlässlich.

Eine erfolgreiche Blutdrucktherapie basiert auf verlässlichen Daten. Genau hier setzt das Hilo Band an: Es misst deinen Blutdruck kontinuierlich und manschettenlos – 24 Stunden am Tag, medizinisch validiert und mühelos im Alltag. Hilo analysiert die Daten und liefert wertvolle Einblicke, die dir und deinen Ärzt:innen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Ob du bewährte Methoden nutzt oder neue Wege erforschst – mit Hilo hast du das beste Werkzeug zur Verwaltung deines Blutdrucks. Du gewinnst die Gewissheit, die Bedeutung jeder Veränderung zu verstehen und das Gefühl, deine Gesundheit aktiv zu gestalten.

Behalte deinen Blutdruck rund um die Uhr im Blick

Mit dem Hilo Band misst du deinen Blutdruck kontinuierlich und manschettenlos – medizinisch validiert, präzise und mühelos im Alltag. Erkenne Muster, triff fundierte Entscheidungen und gewinne die Gewissheit, das Beste für deine Gesundheit zu tun.

Jetzt Hilo Band entdecken

FAQ

Ist Cannabis gut gegen hohen Blutdruck?

Cannabis ist keine nachgewiesene Therapie für Bluthochdruck. Erste Studien deuten darauf hin, dass CBD den Blutdruck senken könnte, während THC ihn kurzfristig erhöht. Die Forschung ist noch nicht abgeschlossen, und Risiken bestehen besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine ärztliche Begleitung ist unerlässlich.

Was hilft am schnellsten gegen Bluthochdruck?

Akut helfen Ruhe, tiefes Atmen und Stressabbau. Langfristig sind regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Salzreduktion und bei Bedarf Medikamente am wirksamsten. Kontinuierliche Blutdruckkontrolle mit dem Hilo Band ermöglicht es, Muster zu erkennen und die Behandlung von Bluthochdruck optimal anzupassen.

Ist Cannabis gut für das Herz?

Cannabis ist nicht generell gut für das Herz. THC kann die Herzfrequenz erhöhen und das Risiko für Herzinfarkte steigern, besonders bei bestehenden Herzkrankheiten. CBD zeigt in Studien gefäßschützende und gefäßerweiternde Effekte, doch große Langzeitstudien fehlen. Vorsicht ist geboten.

Ist Cannabis gefäßerweiternd?

Ja, Cannabis kann gefäßerweiternd wirken – das erklärt z.B. rote Augen nach dem Konsum. CBD zeigt in Studien entspannende Effekte auf die Blutgefäße, während THC kurzfristig den Blutdruck erhöhen kann. Die Wirkung hängt von Dosierung, Wirkstoff und individueller Veranlagung ab.


Quellen

Acute Effects of Cannabis Inhalation on Arterial Stiffness, Vascular Endothelial Function, and Cardiac Function. Cheung CP et al., Journal of the American Heart Association – https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/JAHA.124.037731 (letzter Zugriff Dezember 2024)

Association of Cannabis Use With Cardiovascular Outcomes Among US Adults. Jeffers AM et al., Journal of the American Heart Association – https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/JAHA.123.030178 (letzter Zugriff Dezember 2024)

Cannabis is associated with blood pressure reduction in older adults – A 24-hours ambulatory blood pressure monitoring study. Abuhasira R et al., PubMed – https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33483174/ (letzter Zugriff Dezember 2024)

A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. Jadoon KA et al., PMC – https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3079847/ (letzter Zugriff Dezember 2024)

Weiterlesen

Traditionelle Blutdruckmanschette vs. Hilo

Manschette

Hilo

Entspricht der Norm ISO81060-2
Blutdruck am Tag
Durchschnittlich 70+ Messungen pro Woche
Blutdruck in der Nacht
Automatische Messungen

Über den Autor

Piotr Kudela ist Webdesigner mit einem großen Interesse an Gesundheitstechnologie. Seine solide akademische Ausbildung wird durch einen beruflichen Hintergrund im Suchmaschinenmarketing ergänzt.

Probiere Hilo
selbst aus.

Von diesen Vorteilen wirst du profitieren.

Hilo im Überblick

Verbreiten Sie die Nachricht und bleiben Sie in Kontakt

Empfehlen Sie einen Freund

Erzählen Sie einem Freund von Hilo und erhalten Sie eine 25 € Amazon-Geschenkkarte.

So funktioniert es

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Treten Sie unserer Mailingliste bei, um die neuesten Entwicklungen zu erfahren.