Hilo Blutdruckreport 2026

Deutschland und der Blutdruck: Wir messen ihn, aber wir verstehen ihn nicht

Wie Fehleinschätzung, Ost-West-Erbe und moderne Technologie den Umgang mit Blutdruck in Deutschland prägen

Im Hilo Blutdruckreport 2026 untersuchen wir das Bewusstsein, das Verständnis und die Wahrnehmung der deutschen Öffentlichkeit in Bezug auf die Risiken von Bluthochdruck. Für diesen umfassenden Überblick wurden die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage mit proprietären Daten von Hilo kombiniert. Hilo ist das weltweit erste medizinisch zertifizierte, manschettenlose Gerät zur kontinuierlichen Blutdruckmessung am Handgelenk für Endverbraucher. Gestützt auf mehr als zwei Jahrzehnte Forschung, die CE-Zulassung als Medizinprodukt der Klasse IIa sowie Daten von 11.545 registrierten Nutzern in Deutschland, ist unsere Datenbasis fundiert und belastbar.

Kombiniert mit unserer umfassenden Expertise in der Blutdruckmessung und -überwachung ermöglicht uns diese Datenbasis einzigartige Einblicke in das Wissen der deutschen Bevölkerung zum Thema Blutdruck. In unserer Forschung konnten wir sowohl Verständnislücken identifizieren als auch zentrale Missverständnisse aufdecken. Wir sind überzeugt, dass unsere Erkenntnisse Gesundheitsfachkräfte dabei unterstützen, Missverständnisse rund um diese oft unterschätzte Volkskrankheit auszuräumen und wirksame Interventionen umzusetzen. Unser Report ist auch an Privatpersonen gerichtet, die sich umfassend informieren möchten. Hilo's Vision ist eine Welt, in der niemand mehr an dieser vermeidbaren Erkrankung leiden oder sterben muss.

Diagnose Über 40% der deutschen Erwachsenen gaben an, eine Bluthochdruck-Diagnose erhalten zu haben
Kosten 10 Jahre €17,1 Mrd. hat Bluthochdruck das deutsche Gesundheitssystem in 10 Jahren gekostet
65+ Fast 2/3 der über 65-Jährigen sind betroffen
Nina Ruge

Den stillen Killer Bluthochdruck demaskieren! Messen ist Macht!

Nina Ruge
Wissenschaftsjournalistin, Gründerin von staYoung, Hilo Botschafterin
Eine Mitteilung von
Nina Ruge
Wissenschaftsjournalistin, Gründerin von staYoung, Hilo Botschafterin

“Blutdruckmessen ist wie sich auf die Waage stellen. Sollte man schon mal machen – und das Ergebnis ist vielleicht irgendwie unangenehm. Aber es gibt Schlimmeres.

Wirklich? Diese Umfrage ist eine Zeitbombe in gedruckter Form. Denn sie spiegelt die Scheinsicherheit, in der sich so viele wiegen. Bluthochdruck? Betrifft mich nicht. Ich spüre ja keine Symptome. Naja. Ich weiß, dass ich aufpassen sollte. Aber meine Blutdruckwerte, letztens beim Arzt gemessen, die waren doch okay, oder?”

Genau deshalb engagiere ich mich hier. Ich möchte den stillen Killer Bluthochdruck demaskieren. Ich möchte ihm das geben, was er verdient: Sein wahres Gesicht. In dem steht geschrieben: Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Nierenschäden, Demenz bis hin zur Erblindung.

Wusstest du? Kennst du die zwei Zahlen, die den stillen Killer demaskieren? 140 zu 90 – das ist sein Code. Weißt du, welcher Code dich vor dem Killer schützt? 120 zu 80?

Und misst du ihn überhaupt, den Gesundheits-Code? Oder denkst du, in deinem Alter wäre das noch nicht nötig? Oder die eine Messung letztens, die wäre ja okay. Doch wie war die nochmal?

Diese repräsentative Umfrage unter 2000 Menschen in Deutschland legt unser Verhältnis zum stillen Killer gnadenlos offen. Ihr Ergebnis möchte ich nutzen für einen nachhaltigen Wakeup Call.

Großartig, etliche sind sich der Gefahr bewusst. Sie wissen, dass sich der stille Killer auch vom Älterwerden nährt – und dass Bewegung, gute Ernährung, Gewichtsabnahme, Stressreduktion und Rauchstopp seine größten Feinde sind. Sie wissen auch, dass das Messen die beste Fahndung ist.

Das sind die, die ihm entkommen. Wie viele? Und wie viele laufen ihm naiv schnurstracks in die Arme? Dieser Report soll aufrütteln – und ich rüttele mit.

Nur durch die eigene kontinuierliche Blutdruckmessung bin ich dem schleichenden Anstieg auf die Spur gekommen – besonders nachts. Das ist besonders perfide, denn wer misst nachts schon? Heute habe ich ihn im Griff, den stillen Killer. Diese Erfahrung möchte ich teilen, möglichst mit allen!”

Bluthochdruck
Eine deutschlandweit unterschätzte medizinische Gefahr

Die deutsche Bevölkerung steuert auf einen nationalen Gesundheitsnotstand zu – das Bewusstsein und das Verständnis dafür sind allerdings gering. Aufgrund fehlender Anzeichen, Symptome oder Warnungen wissen Betroffene oft nicht, dass sie an einer ernsthaften Erkrankung leiden. Dies offenbart sich häufig erst dann, wenn sie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall mit verheerenden Folgen erleiden. Doch damit nicht genug: Neben dem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigert die Erkrankung an Bluthochdruck auch die Wahrscheinlichkeit, andere lebensverändernde Krankheiten zu entwickeln, darunter schwere Durchblutungsstörungen und Nierenerkrankungen. Es wird geschätzt, dass Bluthochdruck das deutsche Gesundheitssystem über einen Zeitraum von 10 Jahren 17,1 Milliarden Euro gekostet hat.¹ Das Fatale daran: Bluthochdruck ist vollständig vermeidbar.

Bluthochdruck geht uns alle an – ihn als Problem anderer abzutun, ist gefährlich. Denn es handelt sich hier um eine Herausforderung von globalem Ausmaß: Bis zu 33% der Erwachsenen im Alter von 30–79 Jahren leiden weltweit darunter, was etwa 1,4 Milliarden Menschen entspricht.² In Deutschland sehen die Bluthochdruck-Zahlen ähnlich aus:

  • Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung angibt, eine ärztlich diagnostizierte Hypertonie zu haben, unsere Daten deuten aber darauf hin, dass es sogar über 40 % sind.³
  • Selbst mit Diagnose haben fast 40% der Patient:innen ihre Erkrankung nicht unter Kontrolle.⁴
  • Fast zwei Drittel der Männer und Frauen über 65 Jahre leiden an Bluthochdruck.³
Über 40% Über 40 % der deutschen Erwachsenen gaben an, eine Bluthochdruck-Diagnose erhalten zu haben
€17,1 Mrd. hat Bluthochdruck das deutsche Gesundheitssystem in 10 Jahren gekostet
Fast 2/3 der über 65-Jährigen sind betroffen

Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, jemanden zu kennen, der an Bluthochdruck leidet, ohne es zu wissen. Das ist fatal, denn Bluthochdruck ist vollständig vermeidbar, leicht zu diagnostizieren und einfach zu behandeln.

Vor diesem Hintergrund haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die öffentliche Einstellung und Wahrnehmung der deutschen Bevölkerung gegenüber Bluthochdruck anhand von zwei Ansätzen zu bewerten: einer eigenen Online-Befragung (n = 2.000) und der Analyse von Daten langfristiger Nutzer der Hilo-App in Deutschland (n = 11.545). Wir wollten verstehen:

  • was die deutsche Öffentlichkeit über Bluthochdruck weiß;
  • wie ernst Bluthochdruck als öffentliches Gesundheitsproblem genommen wird;
  • ob die Öffentlichkeit die Symptome kennt;
  • welche Unterschiede zwischen Regionen, Altersgruppen oder sozioökonomischen Faktoren bestehen;
  • ob regelmäßige Blutdruckmessungen das Verhalten beeinflussen.

Unsere Forschung hat gezeigt, dass Deutschland mit zwei einzigartigen Herausforderungen konfrontiert ist: regionalen Unterschieden (Ost-West-Erbe) und übermäßigem Selbstvertrauen (Fehleinschätzung).

Ost-West-Erbe, Fehleinschätzung, Messgerät-Effekt: zentrale Ansätze, um das öffentliche Bewusstsein für Bluthochdruck im heutigen Deutschland zu verstehen.

Mit dem Ost-West-Erbe sind die anhaltenden Auswirkungen der deutschen Teilung gemeint: Personen, die in Ostdeutschland wohnen, gaben mit höherer Wahrscheinlichkeit an, an Bluthochdruck zu leiden – mit Ausnahme der in Berlin lebenden.³

Was die Fehleinschätzung betrifft, so behaupteten zwar viele Teilnehmer, zu wissen, was einen hohen Blutdruckwert ausmacht, doch bei genaueren Nachfragen sind die Einordnungen oft ungenau. Dieses Problem wird dadurch verschärft, dass fast ein Drittel der Erwachsenen glaubt, Bluthochdruck habe offensichtliche Symptome (Spoiler: Das ist nicht der Fall).

Es gibt jedoch auch einige positive Erkenntnisse: Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Besitz eines Blutdruckmessgeräts mit einem deutlich besseren Bewusstsein für die Risiken von Bluthochdruck und der Umsetzung positiver Lebensstiländerungen verbunden ist (Messgerät-Effekt). Darüber hinaus haben unsere eigenen Hilo-Daten belegt, dass die Nutzung von medizinisch zertifizierter Wearable-Technologie echte Vorteile bringt.

Das Ost-West-Erbe
Historische Gegensätze bestehen fort

Ost und West, Jung und Alt

Obwohl Deutschland seit 1990 wiedervereint ist, gibt es nach wie vor Unterschiede – sowohl bei der Messung, als auch beim Verständnis von Bluthochdruck.

  • Personen, die in Ostdeutschland leben, kennen sich beim Thema Bluthochdruck besser aus und haben mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Diagnose erhalten – 44,7% gegenüber 37,3% – Werte, die mit anderen veröffentlichten Studien übereinstimmen.³⁶
  • Ostdeutsche mit der Diagnose Bluthochdruck führen Messungen eher in einer medizinischen Einrichtung durch als zu Hause (39,3% gegenüber 25,7%)⁷, nehmen häufiger Messungen vor und suchen regelmäßiger den Arzt auf als ihre westdeutschen Mitbürger.⁸
  • Befragte in Westdeutschland messen mit höherer Wahrscheinlichkeit ihren Blutdruck zu Hause (50,9% gegenüber 43,6%).⁹
  • Bei allen Befragten mit einer Bluthochdruckdiagnose werden Messungen durch medizinisches Fachpersonal als hilfreicher beurteilt als solche, die zu Hause durchgeführt wurden.¹⁰
Chart – Bluthochdruck-Diagnose Ost vs. West

Die Gründe für diese regionalen Unterschiede sind unklar – wahrscheinlich spielen hier verschiedene Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel: das Erbe der präventiven DDR-Gesundheitskultur, in der Routineuntersuchungen Standard waren. Es besteht außerdem eine interessante Korrelation zwischen der höheren Rate an Arztbesuchen bei Ostdeutschen und der größeren Wahrscheinlichkeit, eine Bluthochdruck-Diagnose zu erhalten. Dies könnte mit dem bekannten medizinischen Phänomen der „Weißkittel-Hypertonie“ zusammenhängen. Eine tiefergehende Untersuchung dieser Unterschiede wäre möglicherweise für die lokale Gesundheitspolitik von Interesse.

Ein letzter wichtiger Unterschied im Zusammenhang mit dem Ost-West-Erbe zeigt sich in der Regelmäßigkeit der Blutdruckmessung unter Berücksichtigung des Alters. Insgesamt haben jüngere Personen weniger wahrscheinlich vor kurzem ihren Blutdruck gemessen, geben aber häufiger an, zu wissen, was Bluthochdruck ist.¹¹

Chart – Blutdruckmessung nach Region
Chart – Wann zuletzt gemessen, nach Alter
Kernaussage

Bewusstsein und Verhalten in Bezug auf Blutdruck werden sowohl durch den Wohnort als auch durch das Lebensalter geprägt. Bewohner Ostdeutschlands sind sich des Themas bewusster und werden häufiger diagnostiziert als Westdeutsche. Sie greifen stärker auf klinische Einrichtungen zur Überwachung zurück und messen seltener selbst zu Hause. Jüngere Erwachsene sind beim Thema Blutdruckmessung durchweg am wenigsten informiert und am wenigsten engagiert.

Fehleinschätzung
Übermäßiges Selbstbewusstsein ≠ Verstehen

Missverständnisse zu Symptomen und große Alters- und Bildungsunterschiede

In Deutschland ist Bluthochdruck der größte Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigen Tod.³ Während viele medizinische Fachkräfte wissen, dass es sich hier um ein zentrales Thema der öffentlichen Gesundheit handelt, ist das Bewusstsein und Verständnis in der deutschen Bevölkerung gering: Nur 44,5% der Befragten verstehen den Begriff „Hypertonie“ und dessen Bedeutung, während 37,4% der Befragten den Begriff zwar gehört haben, aber dessen Bedeutung nicht verstehen.¹² Besorgniserregend ist, dass 18% aller Befragten noch nie davon gehört haben – dieses Unwissen ist vor allem bei Personen unter 35 Jahren sowie bei Menschen mit niedrigerem Bildungsniveau verbreitet.

Chart – Kenntnis des Begriffs Hypertonie

Während nur 44,5% der Befragten angeben, zu wissen, was Hypertonie bedeutet, sagen 81,8%, dass sie wüssten, was ein normaler Blutdruckwert ist,¹³ und 68,2% geben an, zu wissen, was einen hohen Wert ausmacht.¹⁴ Dieses Selbstbewusstsein entspricht jedoch nicht den medizinischen Tatsachen: Denn die Befragten neigen dazu, sowohl normale als auch hohe Blutdruckwerte über den klinischen Richtlinienwerten einzuordnen. Über 20% gaben an, ein systolischer Blutdruck von 145 mmHg oder höher sei ein normaler Wert. Laut der Deutschen Hochdruckliga (DHL)¹⁵ liegt der optimale Blutdruck unter 120/80 mmHg, während Bluthochdruck bei 140/90 mmHg beginnt.

Weitere zentrale Missverständnisse beziehen sich auf Symptome und Faktoren, die das Risiko für die Entwicklung von Bluthochdruck beeinflussen können.

  • Während 45% der Befragten korrekt angaben, dass Bluthochdruck oft keine Symptome aufweist und nur durch Messungen festgestellt werden kann, erklärte ein Drittel der Befragten, dass Bluthochdruck klare und offensichtliche Symptome habe – besonders die Jüngeren denken das.¹⁶
  • Jüngere Befragte neigen weniger dazu, Bluthochdruck als ernsthafte medizinische Erkrankung einzuordnen.¹⁷
  • Das Bewusstsein für die Faktoren, die Bluthochdruck verursachen, ist altersabhängig. Während in allen Altersgruppen Rauchen, Übergewicht und mangelnde körperliche Aktivität korrekt als zentrale Risikofaktoren identifiziert wurden, identifizierten jüngere Befragte diese seltener korrekt.¹⁸
Chart – Wahrnehmung von Bluthochdruck nach Alter
Chart – Gesprächshäufigkeit über Blutdruck

Darüber hinaus sind sie eher dazu geneigt:

  • zu wissen, dass Bluthochdruck symptomlos ist
  • ein Blutdruckmessgerät zu besitzen
  • kürzlich ihren Blutdruck zu Hause gemessen zu haben
  • Lebensstiländerungen zur Unterstützung der Herzgesundheit umgesetzt zu haben
  • zentrale Gesundheitsrisiken wie Schlaganfall oder Herzinfarkt zu identifizieren

Interessanterweise sprechen jüngere Personen mit einer Bluthochdruck-Diagnose häufiger und regelmäßiger mit Freunden und Familie über ihre Werte als ältere Personen.¹⁹ Allerdings wissen sie seltener, welche Faktoren den Blutdruck senken können.²⁰ Eine alarmierende Situation: Weniger als 60% aller befragten Personen mit einer Bluthochdruck-Diagnose wissen, welche Faktoren zur Senkung ihres Blutdrucks beitragen können.²¹

Kennen Sie die weniger bekannten Auswirkungen von Bluthochdruck?

  • Sehverlust und Blindheit
  • Chronische Nierenerkrankung und Nierenversagen
  • Vaskuläre Demenz und kognitive Beeinträchtigung
  • Aortenaneurysma und -dissektion
  • Sexuelle Dysfunktion und erektile Dysfunktion
  • Schwangerschaftskomplikationen (Präeklampsie, Eklampsie)
  • Hypertensive Krise mit starken Kopfschmerzen und Nasenbluten
Chart – Risikofaktoren Bewusstsein

Unsere Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass eine Bluthochdruck-Diagnose eine wichtige Rolle spielt und Verhaltensweisen verändern kann. Ein weiterer Schlüsselfaktor für Verhaltensänderungen ist der Besitz und die Nutzung eines Blutdruckmessgeräts (siehe Messgerät-Effekt). Menschen mit Diagnose kennen eher den Unterschied zwischen einer einmaligen Messung (bzw. gelegentlichen Messungen) und einer kontinuierlichen Messung (d. h. regelmäßigen Messungen zur Erkennung von Trends und Mustern).

Kernaussage

Ein zentrales Problem in Deutschland ist nicht etwa Unwissenheit, sondern Fehleinschätzung, insbesondere bei jüngeren Menschen. Die meisten Erwachsenen behaupten, zu wissen, wie normale Blutdruckwerte aussehen sollten, doch ihre Schätzungen sind oft ungenau, und ein Drittel glaubt, dass Bluthochdruck offensichtliche Symptome habe. Jüngere Befragte sind weniger gut informiert und haben ein geringeres Bewusstsein für die Schwere der Erkrankung, das Fehlen von Symptomen und die Risikofaktoren. Ein besorgniserregender Anteil der Befragten ist sich weiterhin unsicher, welche Faktoren den Blutdruck senken können. Eine Diagnose änderte jedoch viele dieser Muster und führte zu verbessertem Wissen und Verständnis über Bluthochdruck und dessen Auswirkungen. Diese Ergebnisse machen deutlich, wie wichtig eine Diagnose für die Volksgesundheit ist.

Der Messgerät-Effekt
Der Besitz eines Blutdruckmessgeräts führt zu positivem Verhalten

Besseres Verständnis, häufigere Messungen, Lebensstiländerungen

Der Besitz eines Blutdruckmessgeräts ist mit einem deutlich besseren Bewusstsein, häufigeren Messungen und stärkerem Engagement für einen gesunden Lebensstil verbunden.

Rund zwei Drittel der Haushalte geben an, ein Blutdruckmessgerät zu besitzen,²² wobei dieser Anteil bei Personen mit einer Bluthochdruck-Diagnose auf 82,0% ansteigt. 43% haben bereits eine 24-Stunden-Blutdruckmessung erlebt.²³ Entscheidend ist, dass der Besitz eines Messgeräts mit mehreren positiven Ergebnissen verknüpft ist. Haushalte, die ein Messgerät besitzen, sind eher dazu geneigt:

  • zu wissen, was der Begriff Hypertonie bedeutet (52,9% vs. 44,5%)²⁴
  • zu erkennen, dass Bluthochdruck oft symptomlos ist (49,3% vs. 44,7%)²⁵
  • ihren Blutdruck im letzten Monat gemessen zu haben (56,7% vs. 44,3%)²⁶
  • über eine Bluthochdruck-Diagnose zu sprechen (51,9% vs. 41,8%)²⁷

Mit anderen Worten, der Besitz eines Messgeräts ist nicht nur mit dem Zugang zu Messungen verbunden, sondern auch mit einem aktiveren Umgang mit Bluthochdruck insgesamt.

56,7%
der Haushalte mit Messgerät haben ihren Blutdruck im letzten Monat gemessen.

Der Zugang zu Messungen allein ist jedoch noch nicht alles: Die Qualität der häuslichen Blutdruckmessung hängt davon ab, ob die Messungen korrekt durchgeführt und angemessen interpretiert werden. Obwohl 92,1% der Befragten mit einer Bluthochdruck-Diagnose angeben, sie seien „etwas zuversichtlich“ oder „zuversichtlich“, dass sie die gesammelten Blutdruckmessdaten verstehen,²⁸ scheint die Nutzung von aufblasbaren Manschetten nicht immer gemäß der Herstelleranweisungen zu erfolgen. Fehlerhafte Anwendung und übersteigertes Selbstvertrauen können zu falscher Sicherheit führen – besonders bei jüngeren Befragten und Personen mit niedrigerem Bildungsniveau.

Die regelmäßige Überwachung des Blutdrucks kann zu Lebensstiländerungen führen, die sich positiv auf die Blutdruckwerte auswirken und das Risiko von Bluthochdruck verringern können.

Hier kann manschettenlose und kontinuierliche Überwachung einen bedeutenden Vorteil bieten. Während die manschettenbasierte häusliche Blutdruckmessung in Deutschland weit verbreitet ist, berichtet eine Untergruppe der Befragten, nach einer Bluthochdruck-Diagnose manschettenlose Geräte zu verwenden. Ein manschettenloses System wie Hilo ist darauf ausgelegt, Messungen automatisch und wiederholt bei Tag und Nacht zu erfassen. Der Vorteil liegt nicht nur in der Bequemlichkeit, sondern auch in der Sichtbarkeit: Mehr Messwerte liefern ein vollständigeres Bild des Blutdruckprofils, da sie Muster und Schwankungen sichtbar machen, die Einzelmessungen oft übersehen.

Das Potenzial für Verhaltensänderungen durch den Besitz manschettenloser Geräte ist in den Umfragedaten erkennbar. Unter den Befragten, die Wearables nutzen, gaben 88,5% an, mindestens einen Aspekt ihres Lebensstils geändert zu haben, um ihre Herzgesundheit zu schützen. 47,5% berichten, zwei oder mehr Änderungen vorgenommen zu haben.³³ Regelmäßiger Kontakt mit ihren Blutdruckdaten scheint Menschen dazu zu ermutigen, aktive Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Gesundheit zu unternehmen.

Chart – Motivation zur Lebensstiländerung

Diese Verhaltensänderungen werden durch die proprietären Nutzerdaten von Hilo weiter bestätigt. Eine Analyse von 11.545 Hilo-Band-Nutzern in Deutschland zeigt, dass der systolische Blutdruck nach sechs Monaten Nutzung in allen Altersgruppen niedriger ist als zu Beginn ihrer Hilo-Nutzung.

Wichtig ist, dass das Ausmaß dieser Reduktion mit dem Alter zunimmt: Während offenbar alle Nutzer profitieren, sind die größten Senkungen bei älteren Nutzern zu beobachten. Zu Beginn der Hilo Nutzung zeigen sie ein erwartbares altersbedingtes Blutdruckprofil, bei dem der systolische Blutdruck mit zunehmendem Alter stetig ansteigt. Sechs Monate später hat sich dieses Muster bereits verändert. Der Blutdruck bleibt in jeder Altersgruppe niedriger.

Chart – Systolischer Blutdruck nach Alter, Vorher/Nachher

Zusammengefasst deuten diese Ergebnisse auf etwas Wichtiges hin: Die Kontrolle des Blutdrucks scheint das Verhalten zu verändern. Und wenn diese Überwachung bequem, regelmäßig und nahtlos in den Alltag integriert wird, kann sie auch zu messbaren Verbesserungen des Blutdrucks führen. Der Zusammenhang zwischen Überwachung durch ein Wearable und einem niedrigeren systolischen Blutdruck ist weit mehr als eine technische Erkenntnis: Er zeigt einen praktikablen Ansatz zur Förderung der langfristigen Herz-Kreislauf-Gesundheit, indem das Risiko schwerwiegender Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall reduziert wird.

Der Besitz eines Blutdruckmessgeräts steht mit deutlich besserem Bewusstsein, häufigeren Messungen und stärkerem Engagement für einen gesunden Lebensstil in Verbindung. Allerdings entspricht die Handhabung eines häuslichen Geräts möglicherweise nicht immer den Empfehlungen des Herstellers, was zu ungenauen Daten führen kann. Die Kombination aus Nichteinhaltung dieser Vorgaben und übersteigertem Selbstvertrauen (Fehleinschätzung) könnte selbst bei regelmäßigen Messungen zu einer falschen Sicherheit führen. Insbesondere ältere Nutzer scheinen am meisten von einer kontinuierlichen Überwachung durch Wearables zu profitieren: mit einem niedrigeren systolischen Blutdruck im Zeitverlauf sowie Anzeichen dafür, dass der übliche altersbedingte Blutdruck-Anstieg abgeschwächt wird.

Stefan Petzinger
Eine Mitteilung von
Stefan Petzinger
CEO von Aktiia, Hersteller von Hilo

“Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Report zu lesen. Wir leben das Thema Blutdruck täglich, und Bluthochdruck bleibt eines der weltweit meistverbreiteten und schwerwiegendsten Gesundheitsrisiken. Millionen von Menschen sind betroffen – oft ohne Symptome, dabei ist Bluthochdruck weitgehend vermeidbar und behandelbar.

Was sich schwer übersehen lässt: Wie wenig bisher unternommen wurde, um dieses Problem mit der ihm angemessenen Dringlichkeit anzugehen.

Wir wollten genau wissen, wie es eigentlich um die Kenntnisse und die Einstellung der Deutschen zum Thema Blutdruck steht. Deshalb haben wir in diesen Report investiert. Und die Ergebnisse waren zum Teil erwartet bar und zum Teil schockierend. Unser Bericht deckt eine eindeutige und unbequeme Diskrepanz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Kenntnis auf. Die Menschen glauben, genug zu wissen – sie tun es jedoch nicht. Und diese Lücke hat reale Konsequenzen.

Wir entwickeln Technologien, die Menschen dabei helfen, ihren Blutdruck unter Kontrolle zu bringen, denn unser Ziel, unsere Vision ist eine Welt, in der niemand mehr an dieser vermeidbaren Erkrankung leiden oder sterben muss.

Dies sollte ein Weckruf sein. Für Gesundheitssysteme, politische Entscheidungsträger, die Medien und jeden Einzelnen – der Status quo ist nicht akzeptabel. Das Know-How ist vorhanden. Die Technologie ist vorhanden. Die Möglichkeiten, Bluthochdruck in den Griff zu bekommen, sind vielfältig und einfach erreichbar. Was fehlt, ist das Handeln.

Die Chance, diese Situation in großem Maßstab zu verändern, ist da. Sie sollte nicht länger ignoriert werden. Denn es geht um Leben und Tod.

Lassen Sie uns etwas ändern. Gemeinsam.”

Key Takeaways

Das Ziel unseres Berichts war es, herauszufinden, was die deutsche Öffentlichkeit über Bluthochdruck weiß. Wir wollten wissen, wie ernst er als öffentliches Gesundheitsproblem genommen wird. Im Ergebnis konnten wir wertvolle Erkenntnisse zu regionalen, sozioökonomischen und altersbedingten Unterschieden gewinnen. Diese Unterschiede lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: Ost-West-Erbe, Fehleinschätzung und Messgerät-Effekt.

Ost-West-Erbe

Das Bewusstsein für Blutdruck und der Umgang damit stehen in direktem Zusammenhang mit dem Alter und dem Wohnort der Menschen. Personen, die in den neuen Bundesländern leben, sind besser informiert, werden häufiger diagnostiziert und verlassen sich stärker auf klinische Einrichtungen zur Überwachung. Dies könnte ein historisches Erbe der präventiven Gesundheitskultur in der früheren DDR sein. Bei allen Befragten wurden Messungen durch einen Arzt als hilfreicher angesehen als Messungen zu Hause.

Fehleinschätzung

Ein zentrales Problem ist nicht etwa die Unwissenheit über Bluthochdruck, sondern ein übersteigertes Vertrauen in die eigene Kenntnis darüber, was als normaler oder hoher Blutdruck gilt und ob Bluthochdruck überhaupt Symptome hat. Schätzungen zu gesunden oder erhöhten Blutdruckwerten sind oft ungenau, und ein Drittel der Erwachsenen glaubt, dass Bluthochdruck offensichtliche Symptome habe. Eine Bluthochdruck-Diagnose änderte dies jedoch, da sie zu verbessertem Wissen und Verständnis führte. Darüber hinaus ist der Besitz eines Blutdruckmessgeräts entscheidend dafür, positive Veränderungen für die Herzgesundheit zu bewirken.

Messgerät-Effekt

Der Besitz eines Blutdruckmessgeräts wird mit deutlich besserem Bewusstsein, häufigeren Messungen und einem stärkeren Engagement für einen gesunden Lebensstil in Verbindung gebracht. Allerdings entspricht die Handhabung eines häuslichen Geräts möglicherweise nicht immer den Empfehlungen des Herstellers, was zu ungenauen Daten führen kann. Ein übersteigertes Vertrauen in die eigene Interpretation der Daten stellt ebenfalls ein klares Gesundheitsrisiko dar.

Unsere Daten zeigen, dass die Nutzung eines Hilo Bands über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger den systolischen Blutdruck in allen Altersgruppen senkt – und altersbedingte Anstiege, die oft als normal gelten, verlangsamt, stoppt oder sogar umkehrt. In unserer Kohorte von 11.545 Hilo-Nutzern in Deutschland waren die systolischen Blutdruckwerte nach 6 Monaten in allen Altersgruppen niedriger als zu Beginn.

Ein gesteigertes Bewusstsein für den Blutdruck erhöht die Motivation – und stärkere Motivation führt zu echten Veränderungen. Die kontinuierliche Blutdrucküberwachung kann einen bedeutenden Unterschied im Leben der Menschen machen. Sie schützt die Herzgesundheit und reduziert das Risiko schwerwiegender langfristiger Erkrankungen erheblich.

Bluthochdruck ist eine leicht vermeidbare Volkskrankheit, die unbehandelt tödliche Folgen haben kann – eine umfassende Aufklärung und das Schaffen von Bewusstsein sind darum von zentraler Bedeutung.

Die kontinuierliche Überwachung des Blutdrucks mit einem medizinisch zertifizierten Gerät – sei es eine aufblasbare Manschette oder ein manschettenloses Wearable – kann entscheidende Lebensstiländerungen bewirken und nachweisbare Verbesserungen des Blutdrucks erreichen. Für Millionen von Deutschen kann dies der erste Schritt zu einer lebenslangen Herzgesundheit sein.

Das Hilo Band und seine Funktionsweise

Hilo ist ein klinisch validiertes, CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt der Klasse IIa zur eigenständigen Überwachung des Blutdrucks von Erwachsenen. Es umfasst zwei zentrale Komponenten, die zusammenwirken:

1. Hilo Band

Das Hilo Band ist ein Wearable, das optische Daten über das Handgelenk des Nutzers erfasst. Der Blutdruck wird mittels Pulswellenanalyse berechnet, nachdem eine initiale Kalibrierung mit einem digitalen Blutdruckmessgerät (unter Verwendung einer herkömmlichen Manschette) durchgeführt wurde. Das Band misst automatisch etwa 25 Mal pro Tag den Blutdruck und die Herzfrequenz, ohne dass der Nutzer etwas tun muss. Da es für den kontinuierlichen Gebrauch auch während des Schlafens konzipiert ist, wurden keine Lichter oder Alarme integriert.

2. Hilo App

Die Hilo App synchronisiert sich mit dem Hilo Band und bietet kontinuierlichen Zugriff auf die Daten des Nutzers via Smartphone. Die App zeigt an, wie sich Blutdruck und Herzfrequenz im Laufe des Tages und der Nacht verändern. Diese Trends sind mit der Aktivität, den Mahlzeiten, dem Stress, dem Schlaf, der Schrittanzahl und der Medikation des Nutzers verknüpft. Berichte können direkt aus der App mit der Familie oder medizinischen Fachkräften geteilt werden.

Hinweis: Das Hilo Band und die App sind keine Diagnosewerkzeuge. Sie sind nicht dafür geeignet, eine Erkrankung zu interpretieren oder zu behandeln. Sprechen Sie stets mit einer Ärztin oder einem Arzt über die ermittelten Ergebnisse.

Ein
Drittel
der deutschen Erwachsenen glaubt, dass Bluthochdruck klare und offensichtliche Symptome hat.

Bluthochdruck ist zwar ein Haupt-Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigen Tod, jedoch vollständig vermeidbar.

Die Einschätzung und das Verhalten in Bezug auf Blutdruck werden durch den Wohnort und das Lebensalter geprägt.

Menschen, die in den neuen Bundesländern leben, gehen bewusster mit Bluthochdruck um und haben mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Diagnose erhalten.

Aufgrund unserer Umfrage verfügen wir über eine Vielzahl weiterer Datenpunkte (mit der Möglichkeit, diese weiter zu segmentieren), die wir gerne auf Anfrage zur Verfügung stellen. Wenn Sie an weiteren Einblicken, zusätzlichen Daten oder Experteninterviews interessiert sind, kontaktieren Sie bitte press@aktiia.com. Falls dieser Bericht Sie dazu angeregt hat, über Ihren eigenen Blutdruck nachzudenken, ist regelmäßiges Monitoring ein wirkungsvoller erster Schritt. Um mehr darüber zu erfahren, wie kontinuierliche Überwachung funktioniert und wie das Hilo Band evidenzbasierte Maßnahmen unterstützen kann, besuchen Sie bitte hilo.com/de/.

Haftungsausschluss: Das Hilo-Blutdruckmessgerät ist nicht zur Diagnose von Bluthochdruck vorgesehen. Die vom Gerät bereitgestellten Messwerte dienen ausschließlich Informationszwecken und sollten nicht als Grundlage für medizinische Diagnosen oder Behandlungsentscheidungen verwendet werden.

Über Aktiia

2018 gegründet mit Hauptsitz in Neuchâtel, Schweiz, ist Aktiia der weltweite Marktführer in der kontinuierlichen, manschettenlosen Blutdrucküberwachung. Das Unternehmen kombiniert fortschrittliche optische Sensortechnologie mit proprietären Algorithmen und datengestützten Erkenntnissen. Die Technologie von Aktiia ist als Medizinprodukt klinisch validiert, FDA-zugelassen und CE-gekennzeichnet (Klasse IIa). Aktiia ist in 12 Märkten weltweit tätig und hat es sich zur Mission gemacht, Blutdruck weltweit durch Innovation, Zugänglichkeit und wissenschaftliche Präzision zu managen.

Autoren

Dr. Tiago Almeida, PhD
Dr. Philippa Cranwell, PhD
Dr. David Perruchoud, PhD
Dr. Josep Solà, PhD

Methodik

Zur Datenerhebung und -analyse haben wir mehrere Quellen genutzt:

  • Deutschland-Umfrage – National repräsentative Umfrage (Appinio, Februar/März 2026; n = 2.000)
  • Interne Daten – Anonymisierte Daten von deutschen Hilo-Langzeitnutzern (n = 11.545)

Anonymisierte Daten aus einer externen Umfrage

Die externe Umfrage wurde im Auftrag von Aktiia SA von Appinio über deren Online-Plattform innerhalb von fünf Tagen im Februar/März 2026 durchgeführt. Deutsche Nutzer wurden über eine Benachrichtigung zur Teilnahme an der Umfrage eingeladen. Die Teilnehmer waren 16 Jahre oder älter, und die Umfrageteilnehmer wurden als repräsentativ für die deutsche Gesamtbevölkerung angesehen.

Proprietäre, anonymisierte Daten von bestehenden Nutzern des Hilo Bands: Deutsche Nutzer (n = 11.545) gaben ihr informiertes Einverständnis für die retrospektive Analyse ihrer anonymisierten Daten. Für die Aufnahme in die Studie mussten die Teilnehmer das Hilo Band mindestens sechs Monate lang zwischen 2022 und 2026 genutzt haben.

Referenzen

  1. F. S. Mennini, A. Marcellusi et al. (2015). Cost of poor adherence to anti-hypertensive therapy in five European countries. Eur. J. Health Econ., 16, 65. https://doi.org/10.1007/s10198-013-0554-4
  2. Hypertension. World Health Organisation. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/hypertension
  3. H. Neuhauser, R. Kuhnert, S. Born (2017). 12-Month prevalence of hypertension in Germany. J. Health Monit., 2, 51. https://doi.org/10.17886/RKI-GBE-2017-016
  4. G. Sarganas, H. K. Neuhauser (2016). Untreated, Uncontrolled, and Apparent Resistant Hypertension. J. Clin. Hypertens., 18, 1145. https://doi.org/10.1111/jch.12886
  5. A Nation Under Pressure: Uncovering the UK's Blood Pressure. Hilo. https://hilo.com/uk/bp-report-2025/
  6. Unabhängig von Ihrem aktuellen Blutdruck: Wurde bei Ihnen jemals von einem Arzt Bluthochdruck diagnostiziert? N = 2000: aufgeteilt nach Standort
  7. Wie überwachen Sie routinemäßig Ihren Blutdruck? N = 835: Aufgeteilt nach Standort
  8. Wann wurde bei Ihnen zuletzt der Blutdruck gemessen? N = 2000: Aufgeteilt nach Standort
  9. Haben Sie ein Blutdruckmessgerät (Manschette) zu Hause? N = 2000: Aufgeteilt nach Standort
  10. Finden Sie Messungen beim Hausarzt hilfreicher als Messungen zu Hause? N = 835
  11. Wann wurde bei Ihnen zuletzt der Blutdruck gemessen? N = 2000: Aufgeteilt nach Alter
  12. Haben Sie schon einmal den Begriff „Hypertonie" gehört? N = 2000: Ja, ich weiß es (44,5 %); Ja, ich habe davon gehört (37,4 %); Noch nie davon gehört (18,2 %)
  13. Wissen Sie, wie ein normaler Blutdruckwert sein sollte? N = 2000: Ja (81,8 %); Nein (18,3 %)
  14. Wissen Sie, welche Werte als „Bluthochdruck" gelten? N = 2000: Ja (68,2 %); Nein (31,9 %)
  15. High Blood Pressure. Deutsches Herzzentrum der Charité. https://www.dhzc.charite.de/en/atlas/hypertension/
  16. Wie einfach ist es, Bluthochdruck zu erkennen, ohne ihn zu messen? N = 2000
  17. Wie ernst ist Ihrer Meinung nach Bluthochdruck im Vergleich zu anderen Erkrankungen? N = 2000
  18. Welche Faktoren können Ihrer Meinung nach Bluthochdruck verursachen? N = 2000
  19. Wie oft sprechen Sie über Ihren Blutdruck mit Familie, Freunden oder Kollegen? N = 835
  20. Inwieweit verstehen Sie, welche Faktoren Ihnen helfen, Ihren Blutdruck zu senken? N = 835
  21. Inwieweit verstehen Sie, welche Faktoren Ihnen helfen, Ihren Blutdruck zu senken? N = 835: Ich verstehe es überhaupt nicht (3,5 %); teilweise (37,6 %); größtenteils (44,4 %); vollständig (14,5 %)
  22. Haben Sie ein Blutdruckmessgerät zu Hause? N = 2000: Ja (66,00 %); Nein (31,90 %)
  23. Hatten Sie schon einmal eine 24-Stunden-Blutdruckmessung? N = 2000: Ja (43,35 %); Nein (53,55 %)
  24. Begriff „Hypertonie": in Korrelation mit dem Besitz eines Blutdruckmessgeräts
  25. Bluthochdruck erkennen ohne Messung: in Korrelation mit dem Besitz eines Blutdruckmessgeräts
  26. Blutdruck im letzten Monat gemessen: in Korrelation mit dem Besitz eines Blutdruckmessgeräts
  27. Bluthochdruck-Diagnose besprochen: in Korrelation mit dem Besitz eines Blutdruckmessgeräts
  28. Wie zuversichtlich sind Sie, Ihre Blutdruckwerte zu verstehen? N = 835: nicht zuversichtlich (5,3 %); teilweise (41,1 %); zuversichtlich (51 %)
  29. Welche Schritte befolgen Sie beim Blutdruckmessen zu Hause? N = 1320
  30. M. A. M. Alves et al. (2023). Accuracy of screening strategies for masked hypertension. Hypertens. Res., 46, 742.
  31. L. C. Armitage et al. (2023). Diagnosing hypertension in primary care. Br. J. Gen. Pract., 73, e16.
  32. A. Tang et al. (2024). Non-Dipping Blood Pressure or Nocturnal Hypertension. Curr. Hypertens. Rep., 26, 21.
  33. Lebensstiländerungen vorgenommen: in Korrelation mit dem Besitz eines Blutdruckmessgeräts
  34. S. Cheng et al. (2012). Blood Pressure Tracking Over the Adult Life Course. Hypertension, 60, 1393.
  35. A. Oliveras et al. (2024). Improvement of non-adherence and reduction of BP values. Hypertens. Res., 47, 2864.
  36. A. Ahmad, S. Oparil. (2017). Hypertension in Women. Hypertension, 70, 1, 19.
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