Herzinfarkt: Blutdruck, Symptome & wann du sofort handeln musst

Zuletzt überprüft:
24 März 2026,
Medizinisch überprüft von:

Herzinfarkt: Blutdruck, Symptome & wann du sofort handeln musst

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24 März 2026

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Was passiert eigentlich mit deinem Blutdruck, wenn dein Herz in Not gerät? Im Akutfall kann der Blutdruck steigen, sinken, aber auch völlig normal bleiben. Genau das macht das Thema so herausfordernd. Dieser Artikel klärt auf: über die wichtigsten Symptome, die Rolle des Blutdrucks und wann sofortiges Handeln Leben rettet. Und er zeigt dir, wie du mit kontinuierlicher Blutdrucküberwachung durch das Hilo Band mehr Gewissheit über deine Werte gewinnst.

Das Thema kurz und kompakt

  • Symptome erkennen: Brustschmerzen über 5 Minuten, Ausstrahlung in Arme, Kiefer oder Rücken, Schweißausbrüche und Atemnot sind typische Warnsignale für einen Herzinfarkt.
  • Blutdruck im Akutfall: Während eines Herzinfarkts kann der Blutdruck steigen, sinken oder normal bleiben – er ist kein verlässliches Diagnosemerkmal.
  • Bluthochdruck als Risikofaktor: Über 93 % der Herzinfarkt-Betroffenen hatten zuvor Bluthochdruck – regelmäßiges Messen ist entscheidend.
  • Kontinuierlich überwachen mit Hilo: Das Hilo Band misst deinen Blutdruck 24/7 – manschettenlos und medizinisch validiert – und hilft dir, Risiken frühzeitig zu erkennen.

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Egal ob 30 oder 70 Jahre alt – mit dem Hilo Band behältst du deine Werte im Blick. Automatische Messungen bis zu 25-mal täglich geben dir die Sicherheit, die du brauchst.

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Was beim Herzinfarkt im Körper passiert

Bei einem Herzinfarkt – medizinisch Myokardinfarkt – wird eine Herzkranzarterie durch ein Blutgerinnsel oder Plaque blockiert. Dadurch erhält ein Teil des Herzmuskels keinen Sauerstoff mehr, und das betroffene Herzmuskelgewebe beginnt abzusterben. Die Grundlage dafür ist meist eine Arteriosklerose: Über Jahre lagern sich Fett, Cholesterin und andere Substanzen an den Innenwänden der Gefäße ab und verengen sie zunehmend. Dauerhaft erhöhter Blutdruck beschleunigt diesen Prozess, weil er die Arterienwände zusätzlich schädigt. Laut dem Deutschen Herzbericht 2025 wurden im Jahr 2023 insgesamt 185.804 Herzinfarkt-Fälle stationär im Krankenhaus behandelt.

Grafischer Überblick über die Anzeichen eines Herzinfarkts

Herzinfarkt-Symptome: Diese Warnsignale solltest du kennen

Viele Menschen unterschätzen die Symptome eines Herzinfarkts oder deuten sie falsch. Besonders tückisch: Rund 45 % aller Herzinfarkte verlaufen „stumm“, also ohne eindeutige Beschwerden. Gerade deshalb ist es so wichtig, die typischen Alarmzeichen zu kennen – und zu wissen, dass sie sich bei Frauen und Männern unterscheiden können.

Typische Symptome (häufiger bei Männern)Häufige Symptome bei Frauen
Starke Brustschmerzen (länger als 5 Min.), Ausstrahlung in den linken ArmÜbelkeit, Erbrechen
Engegefühl und Druck hinter dem BrustbeinRücken- und Oberbauchschmerzen
Kalter Schweiß, blasse GesichtsfarbeKurzatmigkeit, ungewöhnliche Müdigkeit
Todesangst, starke UnruheKieferschmerzen, Schwindel

Gerade bei Frauen werden diese Anzeichen häufig fehlgedeutet – ein Problem, das in der Kardiologie als „Gender Gap“ bekannt ist. Wichtig zu wissen: Herzinfarkte können sich über Wochen ankündigen. Vorboten wie wiederkehrende Schmerzen im Brustkorb oder Atemnot solltest du deshalb immer ernst nehmen und ärztlich abklären lassen.

Grafische Darstellung der Symptome eines Herzinfarkts bei Frauen

Blutdruck beim Herzinfarkt: Was passiert mit den Werten?

Beim Herzinfarkt verhält sich der Blutdruck unberechenbar. Er kann durch Stresshormone wie Adrenalin stark ansteigen, durch eine vasovagale Reaktion auf den Schmerz aber auch plötzlich abfallen oder völlig normal bleiben. Genau deshalb ist die Blutdruckmessung für Ersthelfer im Akutfall nicht relevant. Entscheidend sind die Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Schweißausbrüche.

Ganz anders sieht es bei der Prävention aus: Langfristig ist Bluthochdruck der stärkste beeinflussbare Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Über 93 % der Betroffenen hatten vor ihrem Infarkt erhöhte Werte. Und über 20 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Bluthochdruck, viele davon, ohne es zu wissen.

Bluthochdruck als Risikofaktor: Wie du dein Herzinfarktrisiko senken kannst

Die gute Nachricht: Du kannst aktiv gegensteuern. Mit diesen Maßnahmen senkst du dein Risiko spürbar:

  • Regelmäßig Blutdruck messen: Werte dauerhaft über 140/90 mmHg (Praxismessung) bzw. über 135/85 mmHg (Selbstmessung) gelten als Bluthochdruck.
  • Bewegung: Mindestens 3× pro Woche 30–45 Minuten moderate Aktivität, etwa zügiges Gehen oder Radfahren (Herzstiftung-Empfehlung).
  • Gesunder Lebensstil: Salzreduktion, ausgewogene Ernährung und gezieltes Stressmanagement.
  • Ärztliche Begleitung: Medikamentöse Therapie bei Bedarf und Therapietreue durch kontinuierliches Monitoring unterstützen.

Kontinuierliche Blutdruckmessung mit dem Hilo Band kann helfen, Muster frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit dem Arzt fundierte Entscheidungen zu treffen. So gewinnst du die Gewissheit, deinen wichtigsten Risikofaktor im Blick zu haben.

Grafische Darstellung der Normalwerte des Blutdrucks verschiedener Altersgruppen von Kleinkindern bis Senioren

Erste Hilfe beim Herzinfarkt: Was jetzt zählt

Bei einem Verdacht auf einen Herzinfarkt zählt jede Minute. Warte niemals ab – auch nicht nachts bis zum Morgen. Diese Schritte können Leben retten:

  1. Notruf 112 wählen: Äußere den Verdacht auf einen Herzinfarkt klar und deutlich. Nicht den Hausarzt anrufen – das kostet wertvolle Zeit.
  2. Nicht selbst ins Krankenhaus fahren: Der Rettungsdienst kann bereits unterwegs lebensrettende Maßnahmen einleiten und ist auf solche Notfälle vorbereitet.
  3. Betroffene Person beruhigen: Oberkörper erhöht lagern, enge Kleidung lockern und ruhig mit der Person sprechen.
  4. Bei Bewusstlosigkeit: Stabile Seitenlage herstellen. Bei Atemstillstand sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.

Wichtig: Die Messung von Blutdruck oder Puls ist für Ersthelfer im Notfall nicht relevant. Entscheidend sind allein die Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Schweißausbrüche. 

Herzinfarkt-Symptome im Kontext des Blutdrucks frühzeitig erkennen – mit Hilo

Herzinfarkt-Symptome zu kennen, kann Leben retten. Bluthochdruck ist der größte beeinflussbare Risikofaktor – doch im Akutfall liefert der Blutdruck kein verlässliches Zeichen. Die beste Strategie bleibt deshalb Prävention durch regelmäßige Überwachung. Das Hilo Band unterstützt dich dabei mit einem umfassenden Gesundheitsüberblick – rund um die Uhr, ohne Aufwand im Alltag:

  • Manschettenlose Blutdruckmessung: Bis zu 25 Messungen täglich – medizinisch validiert und CE-zertifiziert.
  • Schlafüberwachung: Analysiere deine Erholung und erkenne, wie sich dein Schlaf auf deine Werte auswirkt.
  • Aktivitäts- und Schritttracking: Behalte deine Bewegung im Blick – ein entscheidender Faktor für deine Herzgesundheit.
  • Höhere Messgenauigkeit: Dank 4 initialer Kalibrierungen liefert das Hilo Band präzise Ergebnisse.

So gewinnst du die Gewissheit, das Beste für deine Herzgesundheit zu tun.

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Disclaimer:

Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungszwecken und enthält keine medizinische Beratung und ersetzt diese auch nicht. Konsultiere deinen Arzt, bevor du Änderungen an deiner Ernährung oder deinem Lebensstil vornimmst.

FAQ

Welche Blutdruckwerte sind beim Herzinfarkt typisch?

Es gibt keinen „typischen“ Blutdruckwert beim Herzinfarkt. Der Blutdruck kann durch Stresshormone erhöht sein, durch eine vasovagale Reaktion stark sinken oder völlig normal bleiben. Deshalb ist der Blutdruck im Akutfall kein verlässliches Diagnosemerkmal. Entscheidend sind Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot und Schweißausbrüche.

Wie unterscheiden sich Herzinfarkt-Symptome bei Frauen und Männern?

Männer verspüren häufiger den klassischen starken Brustschmerz mit Ausstrahlung in den linken Arm. Frauen zeigen öfter unspezifische Symptome wie Übelkeit, Oberbauchschmerzen, Kurzatmigkeit, Rückenschmerzen oder ungewöhnliche Müdigkeit. Das führt dazu, dass Herzinfarkte bei Frauen häufiger fehlgedeutet werden.

Was soll ich tun, wenn ich einen Herzinfarkt vermute?

Sofort den Notruf 112 wählen – auch nachts. Nicht selbst fahren und nicht erst den Hausarzt kontaktieren. Jede Minute zählt. Die betroffene Person beruhigen, den Oberkörper erhöht lagern und bei Bewusstlosigkeit sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.

Wie hängen Bluthochdruck und Herzinfarktrisiko zusammen?

Dauerhaft hoher Blutdruck schädigt die Arterienwände und fördert Arteriosklerose – die Hauptursache für Herzinfarkte. Regelmäßige Blutdrucküberwachung – etwa mit dem Hilo Band – kann helfen, erhöhte Werte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit dem Arzt gegenzusteuern.


Quellen:

Does blood pressure change during a heart attack? Medical News Today – https://www.medicalnewstoday.com/articles/what-happens-to-blood-pressure-during-a-heart-attack (Letzter Zugriff: März 2026)

Koronare Herzkrankheit (KHK): Anzeichen eines Herzinfarkts. Gesundheitsinformation.de – https://www.gesundheitsinformation.de/anzeichen-eines-herzinfarkts (Letzter Zugriff: März 2026)

How High Blood Pressure Can Lead to a Heart Attack. American Heart Association – https://www.heart.org/en/health-topics/how-high-blood-pressure-can-lead-to-a-heart-attack (Letzter Zugriff: März 2026)

Bohm, M., Schumacher, H., Teo, K.K. et al. (2017). Achieved blood pressure and cardiovascular outcomes in high-risk patients: results from ONTARGET and TRANSCEND. The Lancet. https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(17)30754-7

Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Robert Koch-Institut, 02.03.2022 – www.gbe-bund.de/gbe10/25561D und www.gbe-bund.de/gbe10/22562D (Letzter Zugriff: März 2026)

Stummer Herzinfarkt: So häufig kommt er vor und so gefährlich ist er. Deutsche Herzstiftung – https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzinfarkt/stummer-herzinfarkt (Letzter Zugriff: März 2026)

Deutscher Herzbericht – Update 2025. Deutsche Herzstiftung – https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/herzbericht-2025-herzinfarkt-todesursache-nr-1 (Letzter Zugriff: März 2026)

Herzinfarkt & Schlaganfall: 4 Risikofaktoren bei fast allen Fällen beteiligt. aponet.de – https://www.aponet.de/artikel/herzinfarkt-schlaganfall-4-risikofaktoren-bei-fast-allen-faellen-beteiligt-32315 (Letzter Zugriff: März 2026)

Bluthochdruck: Gefahr für Herz und Gehirn. Deutsche Herzstiftung – https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/bluthochdruck-gefahr-herz-hirn (Letzter Zugriff: März 2026)

Medizinisch überprüft

Dr. Jay Shah, MD, FACC ist Chief Medical Officer bei Aktiia und bringt umfassende Führungserfahrung in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Management und Innovation mit. Er studierte Medizin an der University of Missouri-Kansas City School of Medicine und absolvierte seine Facharztausbildung in Innerer Medizin am Massachusetts General Hospital. Es folgte eine Spezialisierung in Kardiologie an der Washington University School of Medicine.

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Was passiert eigentlich mit deinem Blutdruck, wenn dein Herz in Not gerät? Im Akutfall kann der Blutdruck steigen, sinken, aber auch völlig normal bleiben. Genau das macht das Thema so herausfordernd. Dieser Artikel klärt auf: über die wichtigsten Symptome, die Rolle des Blutdrucks und wann sofortiges Handeln Leben rettet. Und er zeigt dir, wie du mit kontinuierlicher Blutdrucküberwachung durch das Hilo Band mehr Gewissheit über deine Werte gewinnst.

Das Thema kurz und kompakt

  • Symptome erkennen: Brustschmerzen über 5 Minuten, Ausstrahlung in Arme, Kiefer oder Rücken, Schweißausbrüche und Atemnot sind typische Warnsignale für einen Herzinfarkt.
  • Blutdruck im Akutfall: Während eines Herzinfarkts kann der Blutdruck steigen, sinken oder normal bleiben – er ist kein verlässliches Diagnosemerkmal.
  • Bluthochdruck als Risikofaktor: Über 93 % der Herzinfarkt-Betroffenen hatten zuvor Bluthochdruck – regelmäßiges Messen ist entscheidend.
  • Kontinuierlich überwachen mit Hilo: Das Hilo Band misst deinen Blutdruck 24/7 – manschettenlos und medizinisch validiert – und hilft dir, Risiken frühzeitig zu erkennen.

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Egal ob 30 oder 70 Jahre alt – mit dem Hilo Band behältst du deine Werte im Blick. Automatische Messungen bis zu 25-mal täglich geben dir die Sicherheit, die du brauchst.

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Was beim Herzinfarkt im Körper passiert

Bei einem Herzinfarkt – medizinisch Myokardinfarkt – wird eine Herzkranzarterie durch ein Blutgerinnsel oder Plaque blockiert. Dadurch erhält ein Teil des Herzmuskels keinen Sauerstoff mehr, und das betroffene Herzmuskelgewebe beginnt abzusterben. Die Grundlage dafür ist meist eine Arteriosklerose: Über Jahre lagern sich Fett, Cholesterin und andere Substanzen an den Innenwänden der Gefäße ab und verengen sie zunehmend. Dauerhaft erhöhter Blutdruck beschleunigt diesen Prozess, weil er die Arterienwände zusätzlich schädigt. Laut dem Deutschen Herzbericht 2025 wurden im Jahr 2023 insgesamt 185.804 Herzinfarkt-Fälle stationär im Krankenhaus behandelt.

Grafischer Überblick über die Anzeichen eines Herzinfarkts

Herzinfarkt-Symptome: Diese Warnsignale solltest du kennen

Viele Menschen unterschätzen die Symptome eines Herzinfarkts oder deuten sie falsch. Besonders tückisch: Rund 45 % aller Herzinfarkte verlaufen „stumm“, also ohne eindeutige Beschwerden. Gerade deshalb ist es so wichtig, die typischen Alarmzeichen zu kennen – und zu wissen, dass sie sich bei Frauen und Männern unterscheiden können.

Typische Symptome (häufiger bei Männern)Häufige Symptome bei Frauen
Starke Brustschmerzen (länger als 5 Min.), Ausstrahlung in den linken ArmÜbelkeit, Erbrechen
Engegefühl und Druck hinter dem BrustbeinRücken- und Oberbauchschmerzen
Kalter Schweiß, blasse GesichtsfarbeKurzatmigkeit, ungewöhnliche Müdigkeit
Todesangst, starke UnruheKieferschmerzen, Schwindel

Gerade bei Frauen werden diese Anzeichen häufig fehlgedeutet – ein Problem, das in der Kardiologie als „Gender Gap“ bekannt ist. Wichtig zu wissen: Herzinfarkte können sich über Wochen ankündigen. Vorboten wie wiederkehrende Schmerzen im Brustkorb oder Atemnot solltest du deshalb immer ernst nehmen und ärztlich abklären lassen.

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Blutdruck beim Herzinfarkt: Was passiert mit den Werten?

Beim Herzinfarkt verhält sich der Blutdruck unberechenbar. Er kann durch Stresshormone wie Adrenalin stark ansteigen, durch eine vasovagale Reaktion auf den Schmerz aber auch plötzlich abfallen oder völlig normal bleiben. Genau deshalb ist die Blutdruckmessung für Ersthelfer im Akutfall nicht relevant. Entscheidend sind die Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Schweißausbrüche.

Ganz anders sieht es bei der Prävention aus: Langfristig ist Bluthochdruck der stärkste beeinflussbare Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Über 93 % der Betroffenen hatten vor ihrem Infarkt erhöhte Werte. Und über 20 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Bluthochdruck, viele davon, ohne es zu wissen.

Bluthochdruck als Risikofaktor: Wie du dein Herzinfarktrisiko senken kannst

Die gute Nachricht: Du kannst aktiv gegensteuern. Mit diesen Maßnahmen senkst du dein Risiko spürbar:

  • Regelmäßig Blutdruck messen: Werte dauerhaft über 140/90 mmHg (Praxismessung) bzw. über 135/85 mmHg (Selbstmessung) gelten als Bluthochdruck.
  • Bewegung: Mindestens 3× pro Woche 30–45 Minuten moderate Aktivität, etwa zügiges Gehen oder Radfahren (Herzstiftung-Empfehlung).
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Bei einem Verdacht auf einen Herzinfarkt zählt jede Minute. Warte niemals ab – auch nicht nachts bis zum Morgen. Diese Schritte können Leben retten:

  1. Notruf 112 wählen: Äußere den Verdacht auf einen Herzinfarkt klar und deutlich. Nicht den Hausarzt anrufen – das kostet wertvolle Zeit.
  2. Nicht selbst ins Krankenhaus fahren: Der Rettungsdienst kann bereits unterwegs lebensrettende Maßnahmen einleiten und ist auf solche Notfälle vorbereitet.
  3. Betroffene Person beruhigen: Oberkörper erhöht lagern, enge Kleidung lockern und ruhig mit der Person sprechen.
  4. Bei Bewusstlosigkeit: Stabile Seitenlage herstellen. Bei Atemstillstand sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.

Wichtig: Die Messung von Blutdruck oder Puls ist für Ersthelfer im Notfall nicht relevant. Entscheidend sind allein die Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Schweißausbrüche. 

Herzinfarkt-Symptome im Kontext des Blutdrucks frühzeitig erkennen – mit Hilo

Herzinfarkt-Symptome zu kennen, kann Leben retten. Bluthochdruck ist der größte beeinflussbare Risikofaktor – doch im Akutfall liefert der Blutdruck kein verlässliches Zeichen. Die beste Strategie bleibt deshalb Prävention durch regelmäßige Überwachung. Das Hilo Band unterstützt dich dabei mit einem umfassenden Gesundheitsüberblick – rund um die Uhr, ohne Aufwand im Alltag:

  • Manschettenlose Blutdruckmessung: Bis zu 25 Messungen täglich – medizinisch validiert und CE-zertifiziert.
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Disclaimer:

Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungszwecken und enthält keine medizinische Beratung und ersetzt diese auch nicht. Konsultiere deinen Arzt, bevor du Änderungen an deiner Ernährung oder deinem Lebensstil vornimmst.

FAQ

Welche Blutdruckwerte sind beim Herzinfarkt typisch?

Es gibt keinen „typischen“ Blutdruckwert beim Herzinfarkt. Der Blutdruck kann durch Stresshormone erhöht sein, durch eine vasovagale Reaktion stark sinken oder völlig normal bleiben. Deshalb ist der Blutdruck im Akutfall kein verlässliches Diagnosemerkmal. Entscheidend sind Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot und Schweißausbrüche.

Wie unterscheiden sich Herzinfarkt-Symptome bei Frauen und Männern?

Männer verspüren häufiger den klassischen starken Brustschmerz mit Ausstrahlung in den linken Arm. Frauen zeigen öfter unspezifische Symptome wie Übelkeit, Oberbauchschmerzen, Kurzatmigkeit, Rückenschmerzen oder ungewöhnliche Müdigkeit. Das führt dazu, dass Herzinfarkte bei Frauen häufiger fehlgedeutet werden.

Was soll ich tun, wenn ich einen Herzinfarkt vermute?

Sofort den Notruf 112 wählen – auch nachts. Nicht selbst fahren und nicht erst den Hausarzt kontaktieren. Jede Minute zählt. Die betroffene Person beruhigen, den Oberkörper erhöht lagern und bei Bewusstlosigkeit sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.

Wie hängen Bluthochdruck und Herzinfarktrisiko zusammen?

Dauerhaft hoher Blutdruck schädigt die Arterienwände und fördert Arteriosklerose – die Hauptursache für Herzinfarkte. Regelmäßige Blutdrucküberwachung – etwa mit dem Hilo Band – kann helfen, erhöhte Werte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit dem Arzt gegenzusteuern.


Quellen:

Does blood pressure change during a heart attack? Medical News Today – https://www.medicalnewstoday.com/articles/what-happens-to-blood-pressure-during-a-heart-attack (Letzter Zugriff: März 2026)

Koronare Herzkrankheit (KHK): Anzeichen eines Herzinfarkts. Gesundheitsinformation.de – https://www.gesundheitsinformation.de/anzeichen-eines-herzinfarkts (Letzter Zugriff: März 2026)

How High Blood Pressure Can Lead to a Heart Attack. American Heart Association – https://www.heart.org/en/health-topics/how-high-blood-pressure-can-lead-to-a-heart-attack (Letzter Zugriff: März 2026)

Bohm, M., Schumacher, H., Teo, K.K. et al. (2017). Achieved blood pressure and cardiovascular outcomes in high-risk patients: results from ONTARGET and TRANSCEND. The Lancet. https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(17)30754-7

Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Robert Koch-Institut, 02.03.2022 – www.gbe-bund.de/gbe10/25561D und www.gbe-bund.de/gbe10/22562D (Letzter Zugriff: März 2026)

Stummer Herzinfarkt: So häufig kommt er vor und so gefährlich ist er. Deutsche Herzstiftung – https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzinfarkt/stummer-herzinfarkt (Letzter Zugriff: März 2026)

Deutscher Herzbericht – Update 2025. Deutsche Herzstiftung – https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/herzbericht-2025-herzinfarkt-todesursache-nr-1 (Letzter Zugriff: März 2026)

Herzinfarkt & Schlaganfall: 4 Risikofaktoren bei fast allen Fällen beteiligt. aponet.de – https://www.aponet.de/artikel/herzinfarkt-schlaganfall-4-risikofaktoren-bei-fast-allen-faellen-beteiligt-32315 (Letzter Zugriff: März 2026)

Bluthochdruck: Gefahr für Herz und Gehirn. Deutsche Herzstiftung – https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/bluthochdruck-gefahr-herz-hirn (Letzter Zugriff: März 2026)

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Dr. Jay Shah, MD, FACC ist Chief Medical Officer bei Aktiia und bringt umfassende Führungserfahrung in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Management und Innovation mit. Er studierte Medizin an der University of Missouri-Kansas City School of Medicine und absolvierte seine Facharztausbildung in Innerer Medizin am Massachusetts General Hospital. Es folgte eine Spezialisierung in Kardiologie an der Washington University School of Medicine.

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Piotr Kudela ist Webdesigner mit einem großen Interesse an Gesundheitstechnologie. Seine solide akademische Ausbildung wird durch einen beruflichen Hintergrund im Suchmaschinenmarketing ergänzt.

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